Suchmaschinenoptimierung

SEO für Anfänger

Lina
6.8.2021

Suchmaschinenoptimierung (SEO) bedeutet, dass eine Website speziell für Suchmaschinen verbessert wird. Die Webpräsenz lässt sich aber nicht mit ein paar Klicks verbessern. Vielmehr ist es ein Prozess. In unserem Beitrag „SEO für Anfänger“ möchten wir dir einen Überblick über die 3 wichtigsten SEO-Bereiche geben in denen du selbst deine Website optimieren kannst.

Suchmaschinenoptimierung (engl. Search Engine Optimization) und Suchmaschinenwerbung (engl. Search Engine Advertising) sind Bereiche des Suchmaschinenmarketings (engl. Search Engine Marketing).

Zusammengefasst bedeutet Suchmaschinenoptimierung (SEO), dass eine Website speziell für Suchmaschinen verbessert wird. Die Webpräsenz lässt sich aber nicht mit ein paar Klicks verbessern. Vielmehr ist es ein Prozess.

In unserem Beitrag "SEO für Anfänger" möchten wir dir einen Überblick über die 3 wichtigsten SEO-Bereiche geben in denen du selbst deine Website optimieren kannst.

Warum du dich mit SEO beschäftigen solltest

Lass uns erstmal klarstellen, warum SEO für dich und deine Website wichtig ist.

Wenn deine Website nicht gleich unter den ersten zehn organischen Suchergebnissen bei Google erscheint, sind die Chancen, dass jemand auf deine Website klickt, fast Null. Du solltest also das Ziel verfolgen, die Sichtbarkeit deiner Website in den organischen Suchergebnissen zu erhöhen. Ein verbessertes Ranking heißt mehr Besucher, mehr Conversions und im besten Fall mehr Umsatz.

Wie funktioniert eigentlich Google?

Bevor wir starten, gibt es eine kleine Einführung in Google. Die Suchmaschine Google ist eine riesige Ansammlung an Informationen. Aber wie kommt da Ordnung rein? Woher erkennt Google ein passendes Suchergebnis auf deine Suchanfrage?

Mithilfe eines Programms, dem sogenannten Googlebot, crawlt die Suchmaschine das World Wide Web. Das bedeutet, er durchsucht alle Webadressen nach Informationen. Diese Informationen werden dann dem Index, einem Datenarchiv, hinzugefügt.

Wenn du etwas bei Google suchst, gibst du ein bestimmtes Keyword in das Suchfeld ein. Beispielsweise das Keyword "Hund". Die Suchmaschine kann anhand deines Keywords nicht exakt erkennen, wonach du suchst. Es kann sein, dass du Hunderassen suchst, Hundebilder zum Ausmalen oder doch einen Tierarzt. Um dir aber dennoch die besten Inhalte zu liefern, werden im Index die relevantesten Ergebnisse auf deine Suchanfrage rausgefiltert. Die Suchmaschine stellt dir dann eine Auswahl an Suchergebnissen zur Verfügung.

Die Ergebnisse werden auf einer SERP (engl. Search Engine Result Page) angezeigt in Form von kleinen Feldern mit Links zur Website. Diese Felder nennen sich SERP Snippets. Die Suchergebnisse können entweder organisch oder bezahlt sein. Das erkennt man an dem Wort "Anzeige" in dem SERP Snippet. Mit einer bezahlten Anzeige kannst du ganz schnell auf Platz eins der Google Suchergebnisse landen. Aber Achtung, das kostet! Pro Klick.

Infografik zu SERP Snippet Title Tag und Meta Description

In 3 Schritten zum SEO Profi

Aber wie erscheint das Google-Suchergebnis organisch weiter oben? Die drei wichtigsten Bereiche sind hier Onpage-Optimierung, Offpage-Optimierung und relevanter Content. Falls du noch nicht in den ersten zehn organischen Suchergebnissen auftauchst, liegt die Ursache meist irgendwo in diesen drei Bereichen.

Onpage-Optimierung

Onpage-Faktoren sind inhaltliche oder technische Faktoren die du selber auf deiner Domain verändern kannst. Hier gehört das Internet noch nicht mit dazu.

Zu den SEO-Basics gehören die Verbesserung von Title Tag und Meta Description dazu. Um gut zu ranken und um bei den Usern aufzufallen, ist die Gestaltung von deinem SERP Snippet sehr wichtig.

Bereits im Title sollte gleich zu Beginn dein Keyword stehen. Hier ein Beispiel: Wenn du einen Beitrag zu Portraitfotografie schreiben willst, solltest du nicht so starten: „Eine Anleitung für perfekte Portraitfotos“. Versuche es besser so: „Portraitfotos: 3 Tipps wie sie perfekt werden“.

Die Description wird von Usern nochmal kurz überflogen um zu prüfen, ob die Seite wirklich eine Antwort auf die Frage bietet, die der User hat. Daher solltest du wissen, dass die Description kein direkter Rankingfaktor für Suchmaschinen ist. Vielmehr soll sie nämlich die User auffordern, auf die Seite zu klicken. Viele Klicks bedeuten für Google, dass die Seite relevant ist und das beeinflusst dein Ranking. Deshalb solltest Du auch hier nicht auf das Keyword verzichten, über den Seiteninhalt informieren und einen Call-to-Action (CTA) einbauen. Beispielsweise „Hier zum Angebot“, „Erfahre mehr“ oder „Jetzt buchen“.

Vor allem Texte müssen gut strukturiert sein und mindestens eine Überschrift besitzen. Die Überschriften müssen so vielversprechend formuliert sein, dass der User gar keine andere Wahl mehr hat als auf deine Website zu klicken.

Wie soll das jetzt funktionieren?
Verwende Zahlen und starke Wörter. Das weckt Neugierde, bietet eine Lösung zum Problem und gibt eine Schätzung wie lang der Artikel sein könnte. Wenn wir beim Beispiel Portraitfotos bleiben, könnte eine Überschrift im Artikel so aussehen: „3 einfache Tipps für perfekte Portraitfotos“.

Oft unterschätzt wird die Arbeit zur Optimierung von Bildern. Auch hier müssen Dateinamen die passenden Keywords enthalten, eine angemessene Größe haben um die Page Speed nicht negativ zu beeinflussen und auch thematisch zum Inhalt passen. Besonders wichtig sind auch die Angaben wie Title-Tag, Meta-Descripton und Alt-Attribut. Bilder und Texte sind für Suchmaschinen sehr wichtig.

Optimiere deine Website auch für den Googlebot. Das ist beispielsweise möglich mit Page Speed (Seitenladegeschwindigkeit), korrekten URLs und natürlich auch mit dem Quellcode deiner Website. Hier prüft Google, ob die Website denn technisch auch funktioniert.

Laptop zeigt Analyse einer Website an um diese zielgerichtet mit SEO zu verbessern

Offpage-Optimierung

Offpage-Faktoren sind, im Gegensatz zu Onpage-Faktoren, nicht unmittelbar beeinflussbar.  Mit Offpage-Optimierung (auch bekannt als Offsite-SEO), sind in erster Linie Backlinks gemeint. Das sind Links fremder Websites, die auf deine eigene Website verweisen. Dabei wird deine Website anderen empfohlen.

Was macht das jetzt für einen Sinn? Ganz einfach!
Umso mehr Links auf deine Website verweisen, desto höher wird deine Website gerankt. Google sieht, dass viele Links zu deiner Website führen und denkt dann, dass die Seite sehr relevanten Inhalt hat. Um deine Website mit dem relevanten Inhalt auch anderen zu empfehlen, wird sie im Ranking nach oben geschoben.

Mittlerweile gibt es verschiedene Webmaster, bei denen du Backlinks kaufen kannst und die Linkaufbau betreiben. Das kann problematisch werden. Google geht aktiv gegen künstlichen Linkaufbau vor und versetzt deine Website direkt ans Ende der Suchergebnisse.

Es gibt zwei Arten von Backlinks. Organische Backlinks und Linkbuilding. Organische Backlinks sind Links zu deiner Website, die ohne dein Zutun gesetzt wurden. Mit Linkbuilding sind aktive Bemühungen um den Linkaufbau gemeint. Das kann beispielsweise so aussehen, dass du andere Websites anschreibst und fragst, ob sie deine Seite verlinken können. Entweder tun sie das freiwillig und bauen deine Website-URL in einen Artikel ein oder du bietest eine Bezahlung dafür an.

Allgemein solltest du unbedingt auf hochwertige Backlinks von großen Blogs, Portalen oder auch Magazinen setzen, die zu deinem Thema passen.

Relevanter Content

Das klingt jetzt unspektakulär. Allerdings ist dieser Punkt beinahe am wichtigsten.

Die Inhalte auf deiner Website sollten perfekt sein, deine Zielgruppe ansprechen und ein Problem lösen. „Content is King!“

Vor längerer Zeit war der Content so aufgebaut, dass das Haupt-Keyword extrem häufig wiederholt wurde im Text und so die Website in den Suchmaschinen hoch gerankt wurde. Heute ist es genau das Gegenteil. Suchmaschinen sehen hohe Keyworddichte als Spam an.

Die Inhalte deiner Seite müssen sinnvoll sein und einen Mehrwert bieten. Sozusagen ein Problem der User lösen können. Und ja, Google erkennt das! Wie bereits beschrieben, werden deine Seiten von Suchmaschinen gecrawlt und scannen den Text. Das ist der Grund, warum die Inhalte deiner Texte auch unbedingt ganzheitlich betrachtet werden sollten.

Keywords spielen in deinen Texten dann eine entscheidende Rolle. Es sollte eine ausgewogene Mischung aus dem Haupt-Keyword, Short-Tail und Long-Tail Keywords sein. Short-Tail Keyword sind kurze Phrasen wie etwa „Kamera kaufen“. Long-Tail Keywords sind länger und komplexer. Beispielsweise „Professionelle Kamera kaufen die für Anfänger geeignet ist“.

Short-Tail Keywords haben zwar einen sehr hohen Traffic aber dafür auch eine sehr große Konkurrenz. Im Vergleich dazu haben Long-Tail Keywords weniger Konkurrenz und somit ist ein höheres Ranking leichter zu erreichen. Überlege dir für deinen Text oder deine Website anhand praktischer Tools passende Keywords, die zum Thema passen, und baue sie anschließend gut überlegt ein.

Zur Vorbereitung für Suchmaschinenoptimierung kann man Google Analytics verwenden

Starte mit SEO durch!

Wie du sicher nun gemerkt hast, ist Suchmaschinenoptimierung nicht mit ein oder zwei Klicks getan. Manches kannst du direkt verbessern, anderes braucht Zeit. Es ist nun mal ein Prozess.

Wenn du nun aktiv werden möchtest, empfehlen wir dir dich regelmäßig über News zu SEO zu informieren. Denn schließlich bleibt der Google-Algorithmus auch nicht immer gleich.

Wir hoffen, dass wir dir einen guten Überblick über das Thema Suchmaschinenoptimierung geben konnten!

Falls du noch Fragen oder Anmerkungen hast, schreib uns doch gerne in den Kommentaren!

Weiterführende Links

Der bekannteste SEO-Blog um dein Wissen zu erweitern: Hier gehts lang!

Das größte Online Marketing Lexikon: Erweitere dein Wissen!

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